Seminarfeedback: «Inspiration und Souveränität – Basis für den persönlichen Erfolg»

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Drei Bündner Frauen auf Schloss Freudenfels – Erfahrungen, Erlebnisse und Emotionen pur

 

Es ist Sonntagabend, drei Frauen aus der Lenzerheide reisen nach CH-Eschenz zum Schloss Freudenfels. Drei Frauen aus unterschiedlichen Abteilungen des Hotels Schweizerhof Lenzerheide dürfen sich dort eine Woche lang weiterbilden. Die eine ist Leiterin Backoffice, die andere Direktionsassistentin und verantwortlich für das Personalwesen und die Finanzen und die Dritte sorgt für das Wohl der Gäste im Restaurant.

Was führt diese drei Frauen von den Bergen an den Bodensee zur Liechtenstein Academy und was nehmen sie wieder mit auf den Berg? Was wird sie weiterhin begleiten und was haben sie die ganze Woche auf Schloss Freudenfels gemacht?

«Inspiration und Souveränität – Basis für den persönlichen Erfolg» – kein übliches Seminar, an welchem die Teilnehmenden «nur» fleissig mitschreiben und zuhören, die Notizen mit nach Hause nehmen und dann alles auf den «To Do»-Stapel der letzten Woche legen. Nein, wir haben in dieser Woche an uns selbst, an unseren Denkweisen und Verhaltensmustern gearbeitet. Die Seminarwoche mit vielen verschiedenen und spannenden Inputs, Übungen und Austauschmöglichkeiten war aber nur der Startpunkt. Darüber hinaus hat dieses Seminar einen Prozess initiiert, im Zuge dessen wir das Erfahrene Schritt für Schritt umsetzen und uns dabei weiterentwickeln wollen.

Schon in der Vorbereitung auf das Seminar konnten wir durch eine Übung erfahren wie schön und emotional, ehrliche Dankbarkeit ist. Wie daraus wertvolle Gespräche entstehen und wie dies ganz persönlich berührt.

Während der Woche haben wir selbst erlebt, wie es ist, sich auf Neues – beispielsweise das frühmorgendliche Rudern – einzulassen. Ein Teamsport, wobei es zwingend nötig ist, dass alle harmonisch zusammenarbeiten. Viele der Teilnehmenden haben sich bis zu diesem Zeitpunkt wohl kaum intensiv damit beschäftigt, welche Wirkung ihr Verhalten auf andere ausübt und weshalb es so wichtig ist, sich laufend zu reflektieren.

Wir lernten, dass unsere Gedanken «Trampelpfade» im Gehirn hinterlassen, im positiven wie auch im negativen Sinn, wie durch Humor das Leben viel entspannter gestaltet werden kann und warum die bewusste Wahl der persönlichen Einstellung eine zentrale Wirkung hat. Auch haben wir gelernt, inwiefern die Ernährung und Bewegung wie auch unsere stabilen Zonen das eigene Wohlbefinden und Verhalten beeinflussen.

All das Erlernte und Erfahrene war für sich selbst bereits sehr wertvoll. Die Möglichkeit, sich mit 14 anderen Persönlichkeiten regelmässig auszutauschen und deren Sichtweise zu verstehen, verankerte die Inputs und Übungen der Referenten noch viel tiefer. Der Austausch fand nicht nur während der üblichen «Seminarzeiten» statt, sondern auch in der Freizeit, im Auto auf dem Weg zum Rudern, beim Pingpong spielen oder am Abend nach dem Nachtessen im Kaminzimmer bei einem schönen Glas Wein. Es war ein Kennenlernen und Austauschen der besonderen und wunderschönen Art.

Schon auf dem Rückweg im Zug von Frauenfeld nach Chur, haben wir uns viele Gedanken dazu gemacht, was wir aus dem vollgepackten Wissens-Rucksack aus dieser Woche als erstes herausnehmen werden. Jede Einzelne von uns möchte an den im Seminar definierten persönlichen Zielen weiterarbeiten. Doch auch im Arbeitsalltag im Hotel Schweizerhof soll ein Teil dieses Rucksacks ausgepackt werden. Dazu gehören unser eigenes Verhalten, wie wir mit Stresssituationen umgehen oder wie wir besser kommunizieren, damit man uns richtig versteht. Die Inputs dieser Woche werden wir aber auch weitergeben, sodass sie nun beispielsweise auch in unsere Gesundheitsschulungen einfliessen.

Nun sind wir schon einige Wochen wieder zurück im normalen Alltagsrhythmus, doch der Rucksack ist noch lange nicht fertig ausgepackt. Ein Blick in die Unterlagen, der Kontakt mit der Gruppe oder auch nur das Betrachten der selbst gemachten Bilder lässt diese Woche immer wieder präsent werden.

«Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück.»

Indisches Sprichwort