Wirtschaftstheorie und Gesellschaftspolitik

Obschon wir mit den Methoden der Naturwissenschaften das Verhalten von Raketen, Steinen oder Gleichgewichten unter definierten Bedingungen analysieren, vorhersagen oder beschreiben können, ist uns dies in den Sozialwissenschaften verwehrt. Werte, Märkte, oder Wettbewerb sind immer das Resultat menschlichen Handelns aber nicht eines menschlichen Entwurfs. Sie entstehen durch die spontane und freiwillige Interaktion einer Vielzahl von Individuen mit unterschiedlichsten Wertvorstellungen, Bedürfnissen und Absichten. Durch die sich ständig ändernden Umstände von Zeit und Raum wird die Varianz menschlichen Handelns grenzenlos und lässt uns daher kaum zu exakten Vorhersagen oder empirisch überprüfbaren Gesetzen gelangen.

Werden unsere politischen Ideologien diesem Verständnis der Volkswirtschaftslehre gerecht? Gibt es einen “Dritten Weg”, zwischen Kapitalismus und Sozialismus?

In dieser Sequenz geht es nicht nur um die Inhalte und das Verständnis vertrauter sozialer Institutionen wie etwa Freiheit, Moral, oder Privateigentum; hier werden auch klare Alternativen zur herrschenden Wirtschaftstheorie und Gesellschaftspolitik diskutiert und die Teilnehmer werden herausgefordert, mit logischen Argumenten kritisch Stellung zu beziehen.

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